Die Ecke

Heute habe ich ein ganz besonderes Buch für euch, das ( fast ) ganz ohne Worte zeigt, wie das Innere das Äußere beeinflußt: Die Ecke



Inhalt: Eine Krähe steht vor einer unscheinbaren, weissen Ecke. Was sich da wohl alles hinzaubern lässt? Ein Bett, eine Pflanze, viele Bücher… Doch irgendetwas fehlt noch. Hast du auch eine Idee?


Meine Meinung: Durch das Buch bekommt „die Ecke“ eine ganz neue Bedeutung. Nämlich die, die wir ihr geben wollen. Der kleine Vogel schafft aus Nichts, einen Ort des Wohlfühlens. Unzwar erstmal „nur“ für sich selbst. Alls er scheinbar alles hat, merkt der schwarze Flattermann jedoch, dass noch etwas zum Glücklich sein fehlt. Ich finde, das Buch hat somit viele Interpretationsmöglichkeiten und spricht nicht nur Kinder an. Glücklich sein ist zuallerst eine Einstellung aus uns selbst heraus und vielleicht auch, wie beim Vogel, ein Prozeß. Und sobald wir diese Oase haben, können wir uns für andere öffnen und unsere „Ecke“ vergrößern. 


Diese Botschaft vermittelt die Illustratorin mit nur wenigen Worten, aber umso kreativeren Bildern auf jeder einzelnen Seite, die Bänder sprechen. 


Fazit: Ein Silentbook, das einen fantasievollen Raum gibt für Selbstfürsorge, die dann Tür und Toren zur Welt öffnet. 


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